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Malteser Leverkusen

Ermittlungen zur Flüchtlingsunterkunft Auermühle eingestellt – Malteser entlastet

06.07.2017

Leverkusen. Die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass die Ermittlungen gegen ehemalige Mitarbeiter der Malteser in der Notunterkunft Auermühle in Leverkusen eingestellt sind und die Malteser keine Schuld trifft.

Wir nehmen Bezug auf Berichte aus den lokalen Medien (vgl. KSTA vom 06.07.2017 und RP vom 05.07.2017


Im Herbst letzten Jahres wurden kriminelle Aktivitäten in der Notunterkunft am ehemaligen Schwimmbad Auermühle in Leverkusen bekannt. Auch Mitarbeiter der Flüchtlingsnotunterkunft, die vom Malteser Hilfsdienst e.V. betrieben wurde, standen im Verdacht an kriminellen Handlungen, wie Diebstahl und Hehlerei beteiligt gewesen zu sein. Nach abschließender Ermittlung durch Polizei und Staatsanwaltschaft wurde dieser Verdacht nun vollständig entkräftet.


Die Malteser in Leverkusen haben damals absolut richtig gehandelt, in dem Sie sich hinter ihre Mitarbeiter gestellt haben. „Kriminalität wird in unseren Einrichtungen nicht geduldet und wir bedauern, dass es dazu kommen konnte. Aber es gab keine Anhaltspunkte dafür, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von uns in die Taten involviert gewesen sind, daher haben wir ihre gute und engagierte Arbeit zu keinem Zeitpunkt angezweifelt“, so Tim Feister, Geschäftsführer der Malteser in Leverkusen. Die Malteser waren zu jedem Zeitpunkt von der guten Arbeit ihrer Mitarbeiter vor Ort überzeugt, haben aber natürlich die Polizei vollumfänglich bei den Ermittlungen unterstützt. „Wir haben in der Zeit sehr viel Gutes tun können und sind nun froh, dass die Ermittlungen abgeschlossen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlastet sind. Wir verurteilen Menschen, die durch unsachliche und falsche Behauptungen Unschuldige verurteilen, insbesondere wenn es um falsche Anschuldigungen gegenüber Helfenden geht, so Feister. Die Malteser behalten sich hier rechtliche Schritte vor. Der Fall hat gezeigt und bestätigt, wie wichtig es ist in entsprechenden Situationen sachlich und qualifiziert zu entscheiden, auch wenn sich Themen heute sehr schnell hochspielen

Von Januar 2016 bis Dezember haben die Malteser in der Einrichtung über 800 Menschen auf der Flucht betreut, versorgt und unterstützt. Mit einer Vielzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzten sich die Malteser für die Menschen ein, die akut Hilfe benötigen.

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